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Sicherheitslösung zur verteilten Verarbeitung von Geodaten in einer Kreisverwaltung

Wenn Geodaten über die Grenzen unterschiedlicher Abteilungen innerhalb einer Verwaltung im Intranet oder aber sogar ins Internet gelangen sollen, um Bürger und die Wirtschaft mit in Geschäftsprozesse einzubeziehen, bedarf es eines kontrollierten Zugriffs auf die Geoinformationsressourcen.

Informationen der Allgemeinen Liegenschaftskarte (ALK) bzw. -buches (ALB) enthalten Informationen über das Eigentum einzelner Personen und Institutionen. Selbstverständlich hat nicht jeder das Recht - auch nicht innerhalb einer Verwaltung - diese Informationen einzusehen. Auf der anderen Seite enthält das Liegenschaftskataster mit ALK und ALB die aktuellen und flächendeckenden Besitznachweise innerhalb der Gemeinde oder Kreises und ist damit eine prädestinierte Quelle zur Beschreibung eines Gebietes.

Um die gleiche Datenquelle des Liegenschaftskatasters sowohl für ein kartenbasiertes Auskunftssystem im Internet als auch im Fachinformationssystem mit nutzerspezifischen Sichten auf die Liegenschaftsinformationen nutzen zu können, muß über ein Rechtemanagement der Zugriff definiert und mit einzelnen Kontrollinstanzen überwacht werden. Unverschlüsselte Verbindungen im Internet zwischen einzelnen Komponenten sind zu unterbinden, um ein "Mithören" zu verhindern. Dies ist im Rahmen eines umfassenden Sicherheitskonzept bei der Übertragung personifizierbarer Informationen ein Muß.